Über uns

Unsere Geschichte

Unsere Geschichte begann vor ungefähr 26 Jahren, als Wolfgang Groh, der Fachbereichsmanager der IFB Stiftung, die Blindenschule von Sam Boshielo in Johannesburg besuchte. Initiiert wurde dieser Besuch von Heidemarie Wieczorek-Zeul, damalige Bundesministerin für Entwicklungshilfe in Deutschland. Ihr Ziel war es, gegen die Diskriminierung von Kindern mit Behinderungen in Südafrika vorzugehen. Kinder mit Beeinträchtigungen galten in Südafrika als unerziehbar oder nicht lernfähig. In den Augen vieler Familien stellten sie einen Makel dar. Leider sind die sozialen Probleme des Landes in vielen Teilen bis heute noch gravierend. Nicht selten wurden und werden Kinder mit Behinderungen versteckt oder teilweise sogar weggeworfen. Heute ist aus der ehemaligen Blindenschule und der Initiative von Wolfgang Groh das „GrohSommBosh Center“ im Süden Johannesburgs entstanden: Ein Zuhause für Kinder mit Beeinträchtigen. Es ist vor allem ein Ort, an dem Kindern mit Behinderungen in die Lage versetzt werden, ein selbstbestimmtes und möglichst eigenständiges Leben zu führen. Mittels pädagogischer Hilfe und pflegerischer Versorgung ermöglichen wir Kindern mit schweren Beeinträchtigungen vor allem ein menschenwürdiges Leben. Wir haben einen einzigartigen Ort voller Freude und Hoffnung aufgebaut. Tag für Tag dürfen wir Zeugen von glücklichen und strahlenden Gesichtern unserer Kinder sein. Mit Löwenmut hoffen wir, über das Hospiz hinaus eine Vorbildfunktion im Umgang mit beeinträchtigten Kindern einzunehmen.

Unsere Sonne bietet uns
unendliche Möglichkeiten

Der Löwe und das Känguru

Der Löwe und das Känguru: „Känguru Institute for Disabled Children“: Unter diesem Namen gründete Wolfgang Groh eine Organisation in Südafrika. Wobei der Name „Känguru Institut“ lediglich in Südafrika vorkommt. In Deutschland heißt die Organisation „Löwenmut“. Die Initiative sammelt in Deutschland Spenden für das Känguru Institut, damit es die Möglichkeit hat sich in Südafrika zu etablieren.

Wofür stehen das Känguru und der Löwe?

Kängurus tragen ihre Babys in ihrem Beutel, ganz nah bei sich, und geben ihnen Wärme. Sie vermitteln ihren Babies so das absolute Gefühl von Sicherheit. Ihr Beutel ist das Zuhause der Kinder. Ein Prinzip das Löwenmut aufgegriffen hat: Ein Gefühl von Heimat, Familie und mütterlicher Fürsorge. Ein Ort, an dem wir gemeinsam Schutz bieten und Freude verbreiten – wie es eine Känguru- Mama mit ihren Kindern macht. Der Löwe ist untrennbar mit Afrika verbunden. Aus diesem Grund ist er unser Maskottchen in Deutschland geworden und steht symbolisch für Südafrika. Er steht für Kraft, Schönheit, Ausdauer und Stolz: Und genau diese Eigenschaften sehen wir auch in unseren besonderen Kindern. Unsere Vision ist es, den Menschen in Südafrika die Qualitäten von Kindern mit Beeinträchtigungen bewusst zu machen. Wir wollen über das Hospiz hinaus zeigen, dass jeder Mensch gleich ist und in jedem Menschen ein kleiner Löwe steckt.

“Die Verbundenheit der Mitarbeiter*innen in Deutschland und Südafrika ist sehr stark.”

Kinderhospiz Löwenmut Rundgang

Wie wir helfen

Pädagogische
Unterstützung

Frühförderung bei Kindern ist extrem wichtig, damit größeren Problemen in der Kindesentwicklung entgegengewirkt wird. Daher wollen wir unseren Kindern ein umfangreiches therapeutisches Angebot zuteil werden lassen. Die Individualität unserer Kinder ist der Ausgangspunkt unserer pädagogischen Arbeit. Durch tägliches Spielen, Malen und Singen helfen wir den Kindern dabei, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu entfalten. Durch Sport wie Reiten lernen sie nicht nur den Umgang mit Tieren, sondern führen auch wertvolle körperliche Übungen aus. Unsere zahlreichen Aktivitäten und Bildungsprogramme geben unseren Kindern zudem die Chance auf ein glückliches und geregeltes Leben. Für Eltern, die Hilfe benötigen, entwickeln wir verschiedene Möglichkeiten der Selbsthilfe. So konnte Tshireletso nach einiger Zeit bei uns im Kinderhospiz Löwenmut wieder zu seiner Familie zurückkehren. Denn seine Familie lernte mit der Zeit immer besser mit seiner Beeinträchtigung umzugehen. Tshireletso verbringt nun tagsüber seine Zeit bei uns im Inklusionskindergarten und geht am Abend zurück nach Hause, wo ihn seine liebende Familie schon voller Freude erwartet.

Pflegerische
Versorung

Sanele Ngwenya wurde direkt nach seiner Geburt von seiner Mutter im Charlotte Maqeke Academic Hospital in Johannesburg abgegeben. Ernährt wird er über eine Magensonde, deren richtiger Sitz regelmäßig im Krankenhaus überprüft werden muss. Das bedeutet, dass jemand aus unserem Mitarbeiter-Team in einer der langen Schlangen vor dem Krankenhaus stehen muss, bevor wir Hilfe bekommen. In unserem Hospiz arbeiten zwar ausgebildete Krankenschwestern, die sich um die Gesundheit unserer Kinder kümmern, aber bei medizinischen Notfällen müssen wir das Krankenhaus aufsuchen. Kinder mit ursprünglich geringen Handycaps können durch einen Mangel an Frühförderung oder ausgeprägte Armut, die schwersten Behinderungen entwickeln. Deshalb wollen wir dafür sorgen, dass den Kindern stets ärztliche Hilfe, therapeutische Maßnahmen und Förderung zuteil wird.

Inklusion durch
Betreuung und Förderung

Der Name ist das Ziel

Nomen ist Omen: Die gemeinnützige Organisation IFB „Inklusion durch Förderung und Betreuung“, will die Lebensbedingungen von Menschen mit besonderen Bedürfnissen in jeder Lebensphase verbessern. Sie freuen sich vor allem über zahlreiche Arbeit vieler sozialer engagierter Mitarbeiter. Denn ohne diese Hilfe könnten sie den Menschen mit Beeinträchtigungen nicht ansatzweise so viel Förderung und Aktivitäten bieten. Viele tolle gemeinsame Aktivitäten mit den Klienten, ist der Dank für ihr Engagement. Seien es schöne Freizeitausflüge oder die Unterstützung bei der Ausübung eines Hobbys. Die sozial Arbeiter lernen mit ihren Klienten viele gemeinsame Interessen kennen. Dabei bringt jeder seine besonderen Stärken mit ein. Denn die IFB-Stiftung bietet eine große Auswahl an ehrenamtlichen Tätigkeiten an, sodass für jeden etwas dabei ist. Für die Ehrenamtlichen ist es schön zu sehen, wie viel Freude sie den besonderen Menschen der IFB Stiftung durch ihre Gesellschaft bescheren.

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